Limitsystem LUGAS: was Leser am häufigsten falsch verstehen
Aus den Zuschriften der vergangenen Wochen: fünf Annahmen zum Einzahlungslimit, die regelmäßig auftauchen — und alle fünf sind falsch.
Kein Thema erzeugt in unserem Postfach so viele Rückfragen wie das Einzahlungslimit. Wir haben die Zuschriften der vergangenen Wochen sortiert. Fünf Annahmen kommen immer wieder — und keine davon trifft zu.
„Das Limit gilt je Anbieter."
Nein. Es gilt für die Person, über alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis zusammen. Die Zusammenführung leistet LUGAS. Drei Konten mit je 400 € Einzahlung ergeben 1.200 € — und damit eine Ablehnung beim dritten.
„Wenn ich mir etwas auszahlen lasse, habe ich wieder Luft."
Nein. Gezählt werden Einzahlungen, nicht der Saldo. Eine Auszahlung gibt kein Limit zurück.
„Die Einsätze sind begrenzt."
Nein. Begrenzt ist die Einzahlung. Wer aus Gewinnen weiterspielt, stößt am Limit nicht an — wohl aber am Höchsteinsatz von 1 € je Spin, der etwas völlig anderes ist.
„Ich kann mein Limit jederzeit anheben."
Senken ja, sofort. Anheben nur mit Wartefrist — und über 1.000 € hinaus nur im Ausnahmefall nach gesonderter Prüfung. Das Muster ist im ganzen Regelwerk dasselbe: Schutz wirkt sofort, seine Aufhebung braucht Zeit.
„Ich kann bei zwei Anbietern gleichzeitig spielen."
Nein. Die Aktivitätsdatei lässt genau eine aktive Sitzung zu. Wer wechselt, muss die erste beenden; danach kann eine kurze Sperrzeit liegen. Das ist der zweithäufigste Grund für eine abgelehnte Anmeldung — gleich nach der offenen Verifizierung.